Wurde die KfW-Bank einst gegründet um dem Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft zu finanzieren, ist sie heute zum wichtigsten Förderer für den privaten Hausbau geworden. Die KfW-Bank bietet für den Bau eines KfW-Effizienzhauses Darlehen mit attraktiven Zinssätzen und einen von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Tilgungszuschuss an.

Maßgeblich zur Förderung ist dabei der von der KfW und der Deutschen Energie-Agentur erstellte Kriterienkatalog für Effizienzhäuser. Folgende Effizienzhäuser werden beim Neubau gefördert:

  • KfW-Effizienzhaus 40 Plus
  • KfW-Effizienzhaus 40
  • KfW-Effizienzhaus 55

Um diese Kriterien zu erfüllen, muss sich das Gebäude durch eine besonders energieeffiziente Bauweise und Gebäudetechnik auszeichnen. So muss z. B. das Effizienzhaus 40 Plus (das es erst seit April 2016 gibt) folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien (Photovoltaikanlagen, kleine Windkraftanlagen oder Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen), die zu 100 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden.
  • Unabhängigkeit von externen Energieversorgern durch ein stationäres Batteriespeichersystem als Stromspeicher.
  • Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von min. 80 %.
  • Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface.

Durch die Erfüllung dieser Standards erhalten Sie einen attraktiven Tilgungszuschuss. Daher ist die KfW-Förderung nach wie vor für jeden Bauherrn eine interessante Option. Nicht nur, dass Sie dank der neuen Technik ein Plus an Heizkosten sparen. Durch die Sondertilgung beschleunigen Sie auch die Rückzahlung des Kredits und reduzieren damit Kosten für Zinsen.