In den letzten Jahren ist das Thema „Smart Home“ immer mehr in das Interesse von Bauherren und Hausbesitzern gerückt. Unter dem Begriff versteht man die Automatisierung verschiedener technischer Geräte in einem Wohnhaus. Diese werden mit Hilfe eines zentralen Steuergerätes (Server) vernetzt, so dass die Steuerung dieser Geräte ganz bequem über eine App erfolgen kann.

Ziel ist dabei nicht nur die Steigerung der Wohnqualität. Nutzt man alle Möglichkeiten aus, die ein Smart-Home-System bietet, lässt sich der Energieverbrauch reduzieren. So wirbt die Firma Loxone auf ihrer Internetseite beispielsweise mit einem Heiz- bzw. Kühlkostenersparnis von bis zu 51 %. Zudem bietet es zusätzliche Sicherheit für Ihr Wohnhaus, insbesondere wenn Sie gerade nicht zuhause sind.

Die Unterschiede

Bei Smart-Home-Systemen unterscheidet man in der Regel zwischen offenen und geschlossenen Systemen. Ein offenes System bedeutet, dass Sie verschiedene Anbieter für Ihre Smart-Home-Lösung nutzen können. Das bietet ihnen eine erhöhte Flexibilität und Sie haben die Möglichkeit ganz unterschiedliche Geräte in das System einzufügen.

Damit ist auch klar, was ein geschlossenes System ist: Dieses ist nur kompatibel mit Geräten vom gleichen Anbieter. Das heißt: Wenn es von einem Anbieter keine technische Lösung für eine bestimmte Aufgabe gibt, kann nicht auf die Technik anderer Hersteller zurückgegriffen werden.

Die Kosten

Je nachdem für welches System Sie sich entscheiden, variieren auch die Kosten sehr stark. Auch der Umfang der Vernetzung in Ihrem Wohnhaus hat einen Einfluss auf die Kosten. Kurz gesagt: Nach oben hin sind die Kosten eines Smart Homes nicht begrenzt.

Kabel oder Funk

In der Regel ist ein kabelgebundenes System für Neubauten und Renovierungen sinnvoll, auch wenn es etwas teurer ist, als das Funksystem. Der entscheidende Vorteil besteht darin, dass durch die Kabelanbindung das System stabil und schnell läuft und es deutlich seltener zu Störungen kommt.  Funksysteme sind dagegen störanfällig, haben jedoch den Vorteil, dass sie einfach installiert werden können.

Datensicherheit

Ein großes Thema, das bereits viele Diskussionen ausgelöst hat, ist das Thema Datensicherheit bei Smart-Home-Systemen. Grundsätzlich ist es so, dass alle internetfähigen Geräte potentielle Ziele für Cyber-Kriminalität sein können.

Gefahrenquellen sind dabei oftmals die Geräte, die in einem System eingebunden sind. Gerade, wenn man sich für ein offenes System entschieden hat, kann dies zum Risiko werden, da jeder Hersteller unterschiedlich mit dem Thema Sicherheit umgeht. Bereits durch die Übernahme eines einzelnen Gerätes im System, kann ein Hacker Zugriff auf das komplette Netzwerk erhalten.

Eine weitere Gefahrenquelle stellt die Nutzung einer Cloud für Ihre Daten dar. Bereits in der Vergangenheit gab es Fälle, in denen Nutzerdaten ohne Verschlüsselung zugänglich waren und so leicht abgegriffen werden konnten.

Laut Verbraucherzentrale, sollte man sich über folgende Punkte Gedanken machen, wenn es um die Datensicherheit geht:

– Welche Daten fallen bei Nutzung an?
– Muss ein Benutzerkonto bei der Registrierung angelegt werden und welche Daten werden eingefordert?
– Welche Zugriffsberechtigung benötigt die Steuerungs-App? Wird z. B. der Standort erfasst?
– Werden personenbezogene Daten in der Cloud gespeichert?
– Werden Daten verschlüsselt übertragen?
– Gibt es eine Möglichkeit der Zwei-Faktor-Authentifizierung?
– Wie lange und wie häufig wird das Gerät mit Sicherheitsupdates versorgt?
(Quelle: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/smart-home-das-intelligente-zuhause-6882)

Schon gewusst?
Auch für unsere Kunden bieten wir den Einbau eines Smart-Home-Systems an. Es handelt sich dabei um ein geschlossenes, kabelbasiertes System der Firma Loxone, das vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten bietet. Der entscheidende Vorteil ist, dass das System über einen zentralen Server in Ihrem Wohnhaus gesteuert wird. Somit ist es nicht zwingend notwendig eine Cloud zu nutzen.