Mit Planung und Kreativität zu Ihrem neuen Bad!

Die Frage ist eigentlich: Kann man beim Einrichten des Badezimmers überhaupt etwas falsch machen? Nicht unbedingt. Dennoch lohnt es sich, schon im Vorfeld etwas zu planen und sich Gedanken zu machen wie das neue Bad eigentlich aussehen soll.

Denke ich z. B. an meine Familie, so sieht unser Badezimmer schon seit 20 Jahren nahezu gleich aus und hat sich kaum verändert. Auch die Statistiken zeigen, dass deutsche Badezimmer erst nach gut 20 bis 30 Jahren wieder renoviert werden. Damit man also lange Freude an diesem Raum hat, lohnt sich eine gute Vorausplanung. Aber wo fängt man damit an? Hier einige Anregungen.

Das vorhandene Budget

Vor Beginn der Arbeiten ist es wichtig zu klären, wie viel Geld Ihnen für dieses Projekt zur Verfügung steht. Konkretisieren Sie Ihre Wünsche passend zum Budget und nicht umgekehrt. Nur so erhalten Sie in allen Punkten stimmiges Konzept für Ihr neues Bad.

Wie soll das Bad aussehen?

Jetzt wird es Zeit Ihre Pläne zu konkretisieren. Setzen Sie sich mit Ihrer Familie zusammen und beraten Sie, wie das neue Bad aussehen soll. Klären Sie dabei auch, welche Sanitärgegenstände benötigt werden. Empfiehlt sich zum Beispiel der Einbau eines Doppelwachbeckens? Oder soll auf das Bidet doch lieber verzichtet werden?

Tipp: Erstellen Sie einen Grundriss des Raumes und testen Sie so verschiedene Anordnungsmöglichkeiten.

Kreativ werden

Sie möchten Ihr Bad zu etwas besonderem machen? Dann scheuen Sie sich nicht davor Ideen im Internet oder in Zeitschriften zu sammeln!

Rohrkästen zum Beispiel müssen nicht klobig und unpraktisch aussehen! Setzen Sie einfach eine ganze Wand vor die Rohre. In einer angenehmen Höhe kann dann ein Schlitz in die Wand eingebaut werden. So entsteht ein durchgehendes Fach, das später als Ablagemöglichkeit genutzt werden kann. Mit einer punktuellen Beleuchtung ergänzt, entsteht so ein optischer Hingucker in Ihrem Bad (siehe Bild).

Sehr beliebt ist auch die räumliche Abtrennung der Toilette zum Rest des Zimmers. Dies kann durch die Montage eines Wandelementes erreicht werden, dass entweder halb- oder raumhoch angebracht wird. Ähnlich könnte man es auch mit dem Duschbereich machen. Ihrer Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Aber auch mit Fliesen und Farben setzen Sie Akzente. Für kleinere Bäder empfiehlt sich z. B. der Einbau von großformatigen Fliesen. Denn zu viele Ecken und Kanten bringen Unruhe in kleine Räume. Und bei den Farben muss es nicht immer Ton in Ton sein. Heben Sie gezielt ausgewählte Bereiche durch einen helleren oder dunkleren Farbton ab.

Tipp: Wer sich selber nicht an die Planung des Badezimmers herantraut, der ist gut beraten einen erfahrenen Fachmann aufzusuchen. Hier kann man sich ein komplettes Planungskonzept erstellen lassen.

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