Das Walmdach – eine optische Schönheit!

Eine der wohl schönsten Dachformen ist das Walmdach. Bei kaum einem anderen Dach gibt es so viele Variationsmöglichkeiten. Die klassische Ausführung hat starke Ähnlichkeit mit einem Satteldach. Der Unterschied besteht darin, dass das Walmdach an den Giebelseiten geneigte Flächen aufweist. Genau diese Dachflächen werden in der Fachsprache „Walm“ genannt. Charakteristisch ist dabei der Dachfirst. Sobald dieser fehlt, spricht man von einem Zelt- oder Pyramidendach.

Vor- und Nachteile eines Walmdachs

Wie jede Dachform, so hat auch das Walmdach seine Vor- und Nachteile. Will man z. B. das Dachgeschoss vermieten, muss man bedenken, dass in diesem Bereich die anrechenbare Wohnfläche durch die Neigung des Walms kleiner wird.  Zudem ist diese Dachform in der Herstellung teurer.

Dennoch bietet es einen besseren Schutz vor hohen Windlasten. Die hohe Langlebigkeit sowie der geringere Pflegebedarf (weil kein Giebel vorhanden ist) sind weitere wesentliche Vorteile.

Einen erheblichen Pluspunkt hat das Walmdach in den letzten Jahren auch beim Thema „Energiesparen“ dazugewonnen. Durch die zusätzlichen Dachflächen, entsteht mehr Raum für die Solaranlage. Ist das Haus günstig ausgerichtet, kann man beispielsweise eine der größeren Dachflächen mit einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung versehen, während man eine kleinere Fläche mit solarthermischen Paneels zur Unterstützung der Heizung ausrüsten kann.

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