Das Flachdach – Vor- und Nachteile

Trotz des schlechten Rufs, ist das Flachdach in den letzten Jahren zu einer beliebten Dachform geworden. Möglich gemacht haben das die ständigen technischen Verbesserungen in Form von neuen Materialien und verbesserten Konstruktionssystemen. Insbesondere bei großen Dachflächen kommen inzwischen auch intelligente Systeme für die Leckageortung zum Einsatz.

Im Wesentlichen besteht der Dachaufbau des Flachdaches aus mehreren Schichten. Beim sog. Warmdach wird z. B. eine Dachhaut direkt auf die Dämmschicht aufgebracht. Darunter befindet sich wiederum eine Dampfsperre, die das Dämmmaterial vor Feuchtigkeit schützt.

Darauf sollte man achten!

Schon bei der Konstruktion des Daches muss die ausführende Firma sehr sorgfältig arbeiten. Unter allen Umständen muss verhindert werden, dass Feuchtigkeit schon beim Bau in die Konstruktion mit eingeschlossen wird, da dies sonst zu Schimmelbildung führt. Auch das Verlegen und Abdichten der Dachhaut muss sehr akkurat erfolgen, damit eine lange Lebensdauer gewährleistet werden kann. Hinzu kommt noch die regelmäßige Pflege und Wartung des Daches. Hierzu sollte die ausführende Fachfirma einen Wartungsvertrag anbieten.

Was ein Flachdach bietet!

Fest steht, dass das Flachdach deutlich mehr Wartungsaufwand bedarf, als z. B. ein Satteldach. Dennoch entscheiden sich viele Bauherren für eine solche Ausführung, um auch die gestalterischen Möglichkeiten dieser besonderen Dachform zu nutzen. Ein Flachdach lässt sich wunderbar mit spezieller Dachbegrünung bepflanzen und macht das Dach somit zu einem optischen Highlight eines Wohnhauses. Aber auch begehbare Flachdächer haben ihren Reiz! Wie wäre es z. B. mit einer grün bepflanzten Dachterrasse als kleine Erholungsoase? Gestaltungsmöglichkeiten gibt es viele. Lassen Sie sich inspirieren!

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