Brandschutz – Ein Thema für jeden Hauseigentümer!

Am 01. Oktober ist wieder der Tag des vorbeugenden Brandschutzes. Ein wichtiges Thema für jeden Hauseigentümer, denn noch immer sterben jährlich etwa 800 Menschen an den Folgen eines Brandes (Quelle: Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie). Daher haben wir ein paar Punkte zusammengestellt, um einem Brand in den eigenen vier Wänden vorzubeugen.

Hausgeräte mit Prüfsiegel

Bei den Hausgeräten beginnt der Brandschutz schon beim Neukauf. Achten Sie darauf, dass das elektrische Gerät das Prüfsiegel (GS) erhalten hat. Denn dieses Siegel garantiert Sicherheit für das gekaufte Gerät. Das betrifft auch Mehrfachsteckdosen, die es inzwischen überall zu kaufen gibt und aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken sind.

Standby-Modus

Elektrische Geräte im Standby-Modus verbrauchen nicht nur unnötig viel Strom, sie stellen auch ein erhebliches Risiko dar. Denn auch im Standby-Modus entsteht Wärme im Inneren eines Gerätes, die vor allem an heißen Tagen zu einer Überhitzung und schließlich zu einem Feuer führen kann. Es ist daher ratsam die Geräte, die man nur zu bestimmten Zeiten am Tag braucht, an eine Mehrfachsteckdose mit Kippschalter anzuschließen. So kann man das Gerät ganz nach Bedarf an- und ausschalten.

Hausleitungen

Arbeiten an den elektrischen Hausleitungen sollte man nur dann selber vornehmen, wenn man die entsprechenden Fachkenntnisse besitzt. Ansonsten empfiehlt es sich einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Alte und kaputte Leitungen sollten Sie möglichst zügig austauschen lassen. Bei einem gebrochenen Kabel beispielsweise, kann es schnell zu einer Überspannung bzw. zu einem Kabelbrand kommen. Ein Fachmann kann Ihre Hausleitungen einem sogenannten E-Check unterziehen und so sicherstellen, ob alles in Ordnung ist.

Brandschutz in der Küche

In der Küche zählt der Herd zu den Geräten mit der höchsten Gefahrenquelle, egal ob es sich dabei um einen Gas- oder Elektroherd handelt. Ceranfelder sollten Sie immer sauber halten, da sich eingebrannte Essenreste leicht entzünden können. Spritzendes Fett bei einem Gasherd außerdem schnell zu einer Stichflamme führen. Ein passender Spritzschutz für die Pfanne kann hier Abhilfe schaffen.

Lassen Sie Ihren Herd auch niemals alleine wenn Sie gerade am Kochen sind. Sollten Sie dennoch den Raum verlassen, kann eine Eieruhr Sie daran hindern einen Topf auf dem Herd zu vergessen.

Seien Sie vorsichtig mit überhitztem Fett! Reduzieren Sie rechtzeitig die Hitze der Pfanne. Sollte es dennoch soweit kommen, dass das Fett stark qualmt oder gar brennt, dann versuchen Sie auf keinen Fall das Fett mit Wasser abzukühlen! Durch die plötzliche Abkühlung mit Wasser kommt es zu einer regelrechten Fettexplosion mit einer großen Stichflamme. Am einfachsten löscht man überhitztes Fett durch das Auflegen eines Deckels, damit die Flammen erstickt werden.

Vorsorge für den Notfall

Selbst wenn Sie alles dafür tun, dass es gar nicht erst zu einem Brand kommt, sollten Sie für alle Fälle einen Feuerlöscher in Reichweite haben. Auch eine feuerfeste Decke ist sinnvoll, da man damit kleiner Brände selber ersticken kann. Installieren Sie außerdem Rauchmelder. Im Notfall kann Ihnen dieses kleine Gerät das Leben retten!

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